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16. Mai 2008

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Karriere im Takt

Der tägliche Hindernislauf um die Fettnäpfchen im Business bringt so manchen aus der Puste. Es geht auch ganz easy – wenn man die „goldenen Regeln“ für gutes Benehmen und stilvolles Auftreten beherzigt. Der Alltag steckt voller Fallen. Unsere Expertinnen Susanne Helbach-Grosser und Jutta Hofmann wissen auch, wo sie sind.

Als Frau auf Distanz achten
Hin und wieder kommt es zu Distanzverletzungen, wenn Kollegen oder Geschäftskunden zu tief ins Glas geschaut haben und die Situation falsch einschätzen. Bleiben Sie als Frau jedenfalls immer ladylike und lassen Sie nicht zu viel Nähe zu.

Vertrauliche Anreden wie „Kindchen", „Mädel" oder Duzen müssen Sie nicht akzeptieren. Sagen Sie freundlich, aber bestimmt, dass Sie mit Ihrem Namen angeredet werden wollen. Machen Sie Schürzenjägern von Anfang an klar, dass sie bei Ihnen nicht landen können. Sonst werden Sie die Klette nicht wieder los.

Wehren Sie sich auch gegen den Versuch, Ihre Persönlichkeitsrechte einzuschränken, zum Beispiel im Büro, wenn sich ein Kollege oder der Chef auf Ihren Schreibtisch setzt. Ein missbilligender Blick dürfte in der Regel genügen. Wenn nicht, sagen Sie: „Möchten Sie sich nicht lieber auf den Stuhl setzen?" Reagieren Sie eindeutig auch bei diskriminierenden Äußerungen. Lachen Sie bei „schmutzigen" Witzen nicht mit. Falls Sie dazu überhaupt etwas sagen wollen, können Sie gequält sagen: „In welchen seltsamen Kreisen haben Sie denn das aufgeschnappt?" „Ist das ein Witz?" oder einfach Loriot heranziehen: „Ach was?!" Man wird Sie dann bald nicht mehr damit belästigen.

Bei Annäherungen und Berührungen, die nicht zum Berufsalltag gehören, sollten Sie abchecken, ob diese Zutraulichkeit nicht einfach Wohlwollen und eine spontane Sympathiegeste bedeutet. „Zickig" wollen wir ja nicht sein. Wirkliche sexuelle Belästigung ist aber ein hochbrisantes Thema. In diesem Fall sofort etwas unternehmen!

Veröffentlicht Donnerstag, 27. September 2007 10:02 von FAZBLOG-Helbach-Grosser

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