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16. Mai 2008

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Karriere im Takt

Der tägliche Hindernislauf um die Fettnäpfchen im Business bringt so manchen aus der Puste. Es geht auch ganz easy – wenn man die „goldenen Regeln“ für gutes Benehmen und stilvolles Auftreten beherzigt. Der Alltag steckt voller Fallen. Unsere Expertinnen Susanne Helbach-Grosser und Jutta Hofmann wissen auch, wo sie sind.

Und plötzlich ist wieder Weihnachten!
Ja, ich weiß: Dieses Jahr bin ich extrem früh dran. Habe mir letztes Jahr Besserung geschworen: keine Hektik mehr mit den guten Wünschen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. Zu den Dingen, die sich nun wirklich gut vorbereiten lassen, gehört das Schreiben von Grußkarten. Dann wird es vor Weihnachten nicht eng, zumal das Fest ja immer so plötzlich kommt.

Ein Kartengruß bietet eine willkommene Gelegenheit, sich bei Freunden und Verwandten in Erinnerung zu bringen oder Geschäftspartnern für die gute Zusammenarbeit zu danken. Weihnachtskarten sind eine Art Visitenkarte des Absenders. „Frohe Weihnachten" und „ein gutes Neues Jahr" sind meist vorgedruckt. Danach trennt sich die Spreu vom Weizen: Wir unterscheiden fein zwischen den „Nur"-Unterzeichnern und denjenigen, die sich Zeit nehmen, um neben der Unterschrift noch die Anrede und ein paar persönliche Worte mit der Hand dazuzuschreiben.

Ihre Unterschrift ist natürlich leserlich, falls Sie als Absender nicht klar erkennbar sind. Und - missbrauchen Sie Ihre Weihnachtspost nicht gleich „praktischerweise" als Werbung. Nervtötend sind Neujahrskarten als Kreuzworträtsel mit „Kryptolator" und Vignetten, die zusammengesetzt werden müssen. Heraus kommt - surprise, surprise - auch nur wieder Werbung!

Nicht in allen Kulturkreisen sind gute Wünsche zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel angebracht. Es ist peinlich, wenn jemandem Grüße auf den Tisch flattern, der wie Juden und Moslems von der Religion her keinen Bezug dazu hat oder an einem anderen Datum feiert. Bei jüdischen Bürgern sind Grüße zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana angebracht, in China Glückwünsche zum chinesischen Neujahr. Präsente ebenfalls erst zu diesen Tagen schicken.

Anfang Dezember, spätestens Mitte des Monats, sollten die Karten in die Post gehen, damit sie rechtzeitig ankommen. Eine Alternative dazu: das Verschicken von Festtagsgrüßen per Internet. Provider haben sich darauf eingestellt und bieten zahlreiche Kartenvarianten an. Der Vorteil ist, dass die Grüße quasi noch auf den letzten Drücker versandt werden können. Dabei sollte jedoch vor allem an den Empfänger gedacht werden, denn gerade Geschäftsleute werden oft mit Junk-Mail überhäuft und freuen sich mitnichten über den digitalen Gruß.

Für eine Weihnachtskarte muss man sich übrigens nicht bedanken. Wer eine bekommt, sollte ebenfalls eine schicken. Um niemanden zu vergessen, empfiehlt es sich, eine Adressenliste anzulegen, auf die immer wieder zurückgegriffen werden kann.

Jetzt haben Sie noch eine Menge Zeit, sich Gedanken über Ihre Weihnachtspost zu machen und sie vorzubereiten. Dann gibt es auch weniger Stress vor dem Fest.

Veröffentlicht Dienstag, 6. November 2007 09:51 von FAZBLOG-Helbach-Grosser

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